Torfkönig 2009/10

 

Ermittelung des Torfkönigs 2009/10
 
Wie es die Dritte Kompanie verdient hat, lockte der anstehende Herbst mit herrlichem Sonnenschein in den Nachmittagsstunden Anfang September zur alljährlichen Ermittelung des neuen Torfvogelkönigs. Schweren Herzens musste der vorjährige König seine Kette um 14:45 Uhr an den Hauptfeldwebel zurückgeben, damit das Schiessen um 14:48 dann endlich beginnen konnte. Nachdem die alte Majestät seinen obligatorischen ersten Schuss auf das hölzerne Federvieh abgegeben hatte, ging der alljährliche Wettstreit los.
Auch in diesem Jahr hatten sich viele Kompaniemitglieder eingefunden. Selbst unser Dormagener Kompaniemitglied konnte es einrichten mit seiner Familie an zu reisen.
 
Von den anfänglichen 15 Teilnehmern, die dem Vogel schon arg zu setzten, blieben für den Wettstreit um die Königswürde sage und schreibe 10 Kandidaten im Endkopf. Leider konnte sich in diesem Jahr auch keine Kompaniefrau finden, die den Vogel den Gar aus zu machen wollte. So mussten sich die 10 männlichen Kompaniemitglieder mit dem zähen Vogel herumärgern. Auch in diesem gab es wieder Pfänder zur Dekoration des Schützen - Hutes.
 
 
 
Von den 9 Pfändern konnte sich Tankred den Rumpf, Willi das Linke Bein, Karlheinz den linken Flügel, Stephan den Kopf und Schwanz und Andreas insgesamt 4 Pfänder – die Krone, Apfel, rechten Flügel und das rechte Bein – sichern.
 
Als der Vogel dann endlich gerupft und zerlegt zu Boden viel, hatte Stephan den glücklichen Schwanz dem verkanteten Holzvogel die Gesetze der Schwerkraft auf zu zeigen.
Um 17:05 machte er dem Wettstreit ein Ende und wird die Königskette für ein Jahr mit nach Dormagen entführen. Ein würdiger und glücklicher Nachfolger war gefunden worden.  
Stephan I. erkor sich zu seiner Majestät Saskia I. Nachdem so nun der neue Thron gebildet war, standen den Feierlichkeiten zum Krönungsball keine Hindernisse mehr im Weg.
 
 
Rasch war der Grill entzündet und unser ehemaliges Kompaniemitglied Bernhard erwies seinen Künsten als Grillmeister große Ehre. Er verwandelte totes Fleisch und Fisch zu wahren Gaumenfreuden – wenn man denn Fisch mag. Aber auch unsere Kompaniefrauen und Männer hatten sich mächtig ins Zeug gelegt. So wurden Feuerwerke an Beilagen in Form von Salaten, Soße und weiteren Nettigkeiten auf die Hoftafel aufgefahren, das kein Wunsch offen blieb.
 
Allen Organisatoren gilt ein herzlicher Dank. Denn auch darf der niemals endende Getränkefluss hier nicht unerwähnt bleiben. Es wurde ein rauschendes Fest auf Stephan I. und Saskia I. bis in die frühen Morgenstunden gefiert, wie es von uns nicht anders zu erwarten ist.
Dem neuen Königspaar von dieser Stelle aus ein schönes Regentschaftsjahr.
Genießt jeden Tag, denn Ruck – Zuck ist die Zeit schon wieder um.
 
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