Spiel_Dieter

 

Die Busfahrt
 
Dies soll ein Unterhaltungsspiel sein, in dem sich die Dritte Kompanie  vorstellen möchte. Ein Teil der Anwesenden hat eine Bezeichnung  erhalten.  Alle anderen gehören zu dem "Verein", von dem in dieser Geschichte, die ich dann vorlese, die Rede sein wird.
 
Bei der Nennung des Vereins stehen alle Anwesenden, außer dem Bus, kurz auf, laufen einmal um ihren Stuhl und setzen sich wieder. Wenn vom Bus die Rede sein wird, steht dieser alleine auf, läuft einmal um den Stuhl und setzt sich wieder. Wer sonst eine weitere besondere Bezeichnung erhalten hat, steht auch kurz auf, wenn er genannt wird.
 
Kurzer Test, bitte jeweils beim Aufrufen einmal aufstehen, um den Stuhl laufen und sich dann wieder hinsetzen:
 
Bei der Geschichten wirken mit :
Der Bus [Büschi]
Ein Präsident
Mit seinen zwei Freundinnen
Ein Schriftführer
Ein Kassierer
Ein Goldstück
Ein Hauptfeldwebel
Eine Krankenschwester
Die Fahnenabordnung
 
Diese und alle anderen Anwesenden bilden die Mitglieder des Vereins
Auch der Bus spielt eine ganz wichtige Rolle.
Nun beginnt die Geschichte:
 
In diesem Ort gibt es einen Verein, dessen Vorsitzender der Präsident ist. Der Vorstand setzt sich ferner zusammen aus dem Hauptfeldwebel, dem Kassierer, dem Schriftführer, und der Fahnenabordnung. Der Verein hatte eine Sitzung einberufen. Zu dieser waren erschienen: der Präsident,  der Hauptfeldwebel, der Schriftführer, der Kassierer, die Fahnenabordnung und alle anderen Mitgliederdes Vereins.
Unter dem Punkt "Verschiedenes" wurde vom Kassierer angeregt, einmal mit dem ganzen Verein einen Ausflug zu unternehmen. Dieser Vorschlag wurde von dem Präsident, vom Hauptfeldwebel, vom Schriftführer, der Fahnenabordnung und dann von allen anderen Mitgliedern des Vereins freudig begrüßt. Es wurde einstimmig beschlossen, mit dem Bus eine Fahrt ins Grüne zu starten.
Am Sonntagmorgen um 7.00 Uhr war der Treffpunkt in der Nähe der Wohnung des Hauptfeldwebels. Alle Mitglieder des Vereins waren rechtzeitig erschienen:
Der Präsident mit seinen beiden Freundinnen, der Kassierer mit seinem Goldstück, der Schriftführer, die Fahnenabordnung, natürlich der Hauptfeldwebel mit seiner Krankenschwester und der Rest des Vereins .
Um 7.00 Uhr war der ganze Verein versammelt, nur der Bus war immer noch nicht da.  Alle Mitglieder des Vereins wurden schon unruhig. Endlich, nach einer 3/4 Stunde Verspätung kam der lang ersehnte Bus.
Alle Mitglieder des Vereins jauchzten vor Freude, denn es war ein schöner Bus, ein wunderbarer Bus, es war ein großer Bus und dazu ein breiter Bus, mit einem Wort: Es war ein fantastischer, aber alter Bus.
Nun stieg der ganze Verein erwartungsvoll in den Bus:
Zuerst der Präsident mit seinen beiden Freundinnen, der Kassierer mit seinem Goldstück, der Schriftführer, die Fahnenabordnung, natürlich der Hauptfeldwebel mit seiner Krankenschwester und der Rest des Vereins . Als der Verein sich im Bus gesetzt hatte, fuhr der Bus ab.
Nach einer zweistündigen Fahrt hielt der Bus an, damit sich der Verein die Füße vertreten konnte. Der Präsident, der Hauptfeldwebel, die Fahnenabordnung  gingen ein Stückchen weiter weg vom Verein. Die zwei Freundinnen des Präsidenten, das Goldstück des Kassierers, die Krankenschwestern des Hauptfeldwebels und weitere Damen des Vereins verschwanden schnell hinter den Büschen. Dann stieg der Verein wieder in den Bus und der Bus konnte seine Reise fortsetzen. Der Bus fuhr mal schneller und der Bus fuhr mal langsamer. Der Bus fuhr über Stock und der Bus fuhr über Stein. Der Bus zeigte dem Verein die schönsten Stellen, die er kannte. Der Verein verbrachte einen herrlichen Tag mit dem Bus. Am Abend fuhr der Bus den Verein vor das Vereinslokal. Der Verein stieg nun nacheinander aus dem Bus aus:
Als erster natürlich der Präsident mit seinen zwei Freundinnen, danach dann der Hauptfeldwebel mit seiner Krankenschwester, die Fahnenabordnung, der Schriftführer, der Kassierer mit seinem Goldstück, und dann alle anderen Mitglieder des Vereins. Der gesamte Verein ging in das Vereinslokal und verlebte dort noch ein paar frohe feuchtfröhliche Stunden.
Zum Schluss ergriff der Präsident noch einmal das Wort. Er dankte dem Schriftführer, dem Hauptfeldwebel und ganz besonders dem Kassierer, dass dieser einen so schönen und alten Bus, tatsächlich einen so herrlichen Bus, einen so fantastischen Bus organisiert hatten. Es war ja auch ein richtig einmaliger Bus. Einen ganz besonderen Dank sprach der Präsident im Namen aller Mitglieder des Vereins dem Besitzer des Busses aus. Dieser ließ es sich nicht nehmen, zum Abschluss allen Mitgliedern des Vereins eine Runde zu spendieren. Da ließ es sich der Hauptfeldwebel nicht nehmen, den Schützengruß erklingen zu lassen. Mit ihm stimmten dann ein der Präsident mit seinen zwei Freundinnen, die Krankenschwester des Hauptfeldwebels, die Fahnenabordnung, der Schriftführer, der Kassierer mit seinem Goldstück, und dann alle anderen Mitglieder des Vereins: Horri do – Horri do – Horri do.
Weil der Verein aber so einen Spaß mit dem Bus hatte, der Besitzer des Busses ein gr0ßzügiger Mann war und der Bus am Morgen zu spät gekommen war, brauchte keine Leihgebühr bezahlt werden. Aber der Kassierer wollte dann dem Bus etwas Gutes tun und gab dem Bus das Kuvert mit dem gesammelten Geld für die Fahrt (Das Geldkuvert wird übergeben).
Ei, wie freute sich da der Bus, wie sprang der Bus, wie hüpfte der Bus von einem Reifen auf den anderen. So einen tollen Verein mit einem Hauptfeldwebel und KrankenschwesterSchriftführer, Kassierer mit seinem Goldstück, Präsidenten mit zwei Freundinnen, Fahnenabordnung und weiteren Mitgliedern des Vereins hatte der alte, schöne Bus schon lange nicht mehr fahren dürfen.
Alle Mitglieder des Vereins gingen danach fröhlich nach Hause und werden bald wieder eine so schöne Reise mit dem Bus unternehmen.
Hier endet meine Geschichte über die Reise des Vereins in einem wunderschönen, alten Bus in diesem Ort.
 
Ich bedanke mich persönlich recht herzlich für die rege Teilnahme beim Präsident mit seinen beiden Freundinnen, der Fahnenabordnung, beim Kassierer und seinem Goldstück, beim Schriftführer, beim Hauptfeldwebel und seiner Krankenschwestern und überhaupt bei allen Mitgliedern des famosen Vereins und wünsche allen noch viele fröhliche Stunden.
 
 
 

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